Schlagwort: Rezension
Kunst & Künstlichkeit »
Headline, Kunst & Künstlichkeit »
„Wir sind die Krätze am Arsch der Mediengesellschaft. Solange es uns gibt, müsst ihr euch kratzen.“ Der Juckreiz ist definitiv da. Es zwackt das Schweigen und laute Geräusche, Schimpfwörter stoßen auf und Gemeinheiten lassen Schamesröte aufblitzen. Rainald Grebes neueste Inszenierung ist dada. Oder sind es am Ende gar wir selbst?
Heimatkunde »
Der Roman “Arabqueen oder Der Geschmack der Freiheit” erzählt die Geschichte der jungen Kurdin Mariam Omar, die sich zwischen der ihr von ihren Eltern vorgeschriebenen Lebensweise und einem selbstbestimmten Leben entscheiden muss. Das 2010 erschienene Buch von Güner Yasemin Balci ist das weibliche Pendant zu “Arabboy. Eine Jugend in Deutschland oder das kurze Leben des Rashid A.”, mit dem die Journalistin ein schockierendes Bild einer leicht zu übersehenden Parallelgesellschaft zeichnete.
Kunst & Künstlichkeit »
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Mit der Aufführung der Mutter Courage kehrt das Berliner Ensemble zurück zu seinen Anfängen. Die Inszenierung schafft den Spagat zwischen Werktreue und Moderne, zwischen leisen Tönen und wohlüberlegten Effekten. Getragen wird die Inszenierung von einer herausragend ruhigen, tiefgehenden Hauptdarstellerin.
Kunst & Künstlichkeit »
Gentrifizierung – diesem sperrigen Begriff kann man wahrscheinlich nur mit reichlich Humor und differenzierter Kritik begegnen. Das Kabarettprojekt „Berlin For Sale – Eine Stadt im Ausverkauf“ an der Distel begeistert durch verrückte Charaktere und satirischen Spott unter großer Wahlfreiheit der Zuschauer.
Kunst & Künstlichkeit »
Kunst & Künstlichkeit »
Der Film lebt von der Spannung, die Sam Mendes behutsam auf- und abbaut und die von Winslet und DiCaprio mit großer Präsenz dargestellt wird. Einerseits die Rolle der braven Mutter und Hausfrau, die der lebenshungrigen April wie ein schlecht sitzendes Kostüm aufgezwungen wird, andererseits das Dilemma in dem sich Frank befindet, in dem Zugzwang stehend, Tag für Tag eine Arbeit ausführen zu müssen, die er nicht ausstehen kann – ohne zu wissen was das Leben vielleicht für ihn bereithält, mit dem ständigen Gedanken zweitklassig zu sein.

